Osterfeuer auf dem Bredenfeldplatz
- Susanne Waechter

- 6. Apr.
- 1 Min. Lesezeit
Lensahn. Osterfeuer werden in Norddeutschland in der Nacht zum Ostersonntag entzündet. Der Brauch ist 500 Jahre alt, soll als Licht gegen das Böse, früher Hexen und böse Geister, leuchten und Platz für das Gute im Jahr machen.

So organisierte der Reit-und Fahrverein auf dem Bredenfeldplatz das erste Osterfeuer seit 20 Jahren.
Hartwig Wulf und Ingo Bekaan türmten einen stattlicher Reisigturm aus dem Knickschnitt und Abfall von den Aufräumarbeiten auf.
Cécil von Hertzberg organisierte Bauzäune und Tarnnetze, die rechts und links vom Zelt als Windschutz aufgebaut wurden.
Zwei Feuerschalen spendeten Wärme und Energie zum Stockbrotbacken.
Die Feuerwehr von Lensahnerhof lieferten die Bierzeltgarnituren.

Pünktlich um 18.30 Uhr entzündeten Mara Schneekloth und Sebastian Olli Eriksen den Reisighaufen.
70 Gäste und viele Kinder versammelten sich um das Feuer, um diesen besonderen Moment gemeinsam zu geniessen.
Kai Siegler grillte mit Hilfe von Saphira diverse Wurstspezialitäten, die reissenden Absatz fanden und Sylvia Parplies versorgte die Gäste mit Getränken.
Gemütlich wurde es, als die Sonne unterging. Viele Besucher standen versonnen um das Feuer, kleine Gruppen platzierten sich um die Feuerschalen. Es wurde viel erzählt, gelacht und gefachsimpelt.
Alle freuten sich über die schöne Initiative des Vereins, diesen entspannten Abend zu gestalten. Um 23.00 Uhr verliessen die letzten Gäste den Platz.

Herzlichen Dank an alle Helfer.
Danke an die Feuerwehr Lensahnerhof.
Danke an den Obsthof Schneekloth für den Stockbrotteig und den Prosecco.



